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2012

MILIEU – ALL I HAVE IS MY DISTANCE

September 07 – 14  2012 / DOMAGKATELIERS / halle50
Video, space and sound installation
Concept, moving image and space: Jörg Staeger
Music:  Markus Muench
5 channel HD video / 8 channel surround sound

In his recent installation „Milieu“, the German conceptual and video artist Jorg Staeger focuses on the philosophical dimension of the term “Milieu”.

In „1837, Zum Ritornell“, philosopher Gilles Deleuze and psychoanalyst Félix Guattari defined “Milieu” as a block of space and time formed through periodic repetition of these components. The common interspace within the incessant oscillation between chaos and order became especially important to Staegers artistic approach:“What belongs to me is first and foremost my distance. All I have is my distance.”  (Deleuze/Guattari)

The installation consists of a walk-in projection room with predetermined black and white graphic forms and structures generated by computer according to pre-programmed rules. Projected onto practically invisible (projection) screens, the patterns (images) are transformed into a walk-in sculpture made of light. The generating of images is controlled by the composition „Materie IV“ by German composer Markus Muench, consisting of rearranged  fragmented microtonal sounds recorded in the field.

The music molecularises the sound matter and can capture in this way inaudible forces such as the duration or intensity. Give time a sound. This systemic Music is manipulating with their impulses the image modeling. In fact, it thus serves to influence the moving image sequences that visualize order and chaos and in turn melt together with the sounds of a experiencable principles. Additional stimuli are reduced to a minimum for widest possible deterritorialization.

An important element of the work is the observer, who becomes a part of the installation by passing through the spaces, influencing the penetration of the projections.

[pl_video type=“vimeo“ id=“53582336″]

to be translated

„Die Videoinstallation von Jörg Staeger ist ein Experiment, Projektionen als Lichtskulptur im Raum erlebbar zu machen. Fünf transparente, kaum wahrnehmbare Projektionsflächen werden von Bildern durchdrungen, fangen sie auf, lassen sie aber zugleich passieren, um sich in weiteren Schichten mit anderen Bildern zu neuen Ansichten zu verbinden. Zwischenräume laden Besucher dazu ein, die Raumskulptur zu begehen, Teil von ihr zu werden, und diese in der Durchdringung der Bilder mit dem eigenen Körper zu beeinflussen.

Projiziert werden keine reellen oder festgefügten Bilder. Es sind vordefinierte grafische Formen und Strukturen in Schwarzweiß, die vom Computer nach programmierten Regeln sichtbar generiert werden, gesteuert von den Sounds des Komponisten Markus Muench.

„Materie IV“ ist aber auch keine Komposition im klassischen Sinne. „Die Musik molekularisiert die Klangmaterie und kann auf diese Weise unhörbare Kräfte wie die Dauer oder die Intensität einfangen. Der Dauer einen Klang geben.“ (Deleuze/Guattari). Markus Muench greift in seiner etwa achtminütigen Komposition diese Gedanken analytisch auf. Fieldrecording-Klänge bzw. –Geräusche wurden hierzu mikrotonal zerlegt und in einen neu geordneten Zustand gebracht. Diese systemische Musik in 8-Kanal-Surround-Beschallung manipuliert mit ihren Impulsen die Bildmodellierung. Sie dient also der Beeinflussung der Bewegtbild-Sequenzen, die Ordnung und Chaos visualisieren und wiederum mit den Klängen zu einem erlebbaren Prinzip zusammenschmelzen. Zusatzreize sind dabei zur weitmöglichsten Deterritorialisierung auf ein Minimum reduziert.

 

„Das molekulare Material selber ist derartig deterritorialisiert, dass man nicht mehr, wie bei der romantischen Territorialität, von Ausdrucksmaterien sprechen kann. Die Ausdrucksmaterien machen einem Auffang- oder Vereinnahmungs-Material Platz. Und die zu vereinnahmenden Kräfte sind jetzt keine Kräfte der Erde mehr, die noch eine große expressive Form konstituieren, sondern sie sind heute Kräfte eines energetischen, formlosen und immateriellen Kosmos. […] Die postromantische Wende bestand darin, dass das Wesentliche nicht mehr in den Formen, Materien oder Themen enthalten war, sondern in den Kräften, in der Dichte und in der Intensität.“ (Deleuze/Guattari)“